Liebes Tagebuch, heute gab es „Schwrind“, extra durch… aber von vorn!
Wir schreiben den 6.7.2019, ich bin noch 38 und die Welt ist schön! Entsprechend unserer Tour am Abend wollen wir es heute ruhiger angehen lassen. Wir wollen in den Norden der Insel – in die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Nach unserem Standardisierten Terrassen Frühstück gehts auch schon los… so gehen 13 Uhr.
wer hat, der kann! Der Weg nach Santa Cruz ist diesmal angenehm, führt nicht quer durch die Berge und auch die Straßen sind nur Autobahnen. Die Stadt hingegen ein Einbahnstraßen Alptraum. Auch einfaches Linksabbiegen wird zum Problem in dieser Stadt! Man muss buchstäblich einmal um den Block fahren, damit man in die Gewünschte Richtung fahren kann. Richtig verrückt! Wir sind in der Altstadt gelandet. Überraschung Santa Cruz ist auch nur ne Hafenstadt am Meer, enge Gassen, Shops an Shops und hier und da ne Eisdiele. Wir laufen ein paar Straßen hoch und runter, holen uns ein Eis und… joa… viel wahr da eben nicht. Ich mag zwar Gebäude und deren Architektur, aber wirkliche Hingucker waren da jetzt auch nicht dabei. Da die Zeit schon drängt fahren wir weiter nach San Andrès und dem Playa de Las Teresitas. Bevor wir uns aber an den Strand lümmeln, fahren wir noch zu einem Aussichtspunkt weit darüber der nochmal einen schönen Blick über die Playa, den Küstenabschnitt bietet und mit frischen Kaugummis auf Sitzflächen überrascht – Bastis Hose war sehr sehr dankbar für die Erfahrung. Irgendwas is ja immer. Losgelöst vom Kaugummi gehts an den Strand. Aufgetippter heller Sand auf mindestens einen Kilometer. Wellenbrecher draußen die den Strand schonen und die Wellen erträglich machen. Ja sogar entspanntes Schwimmen war hier drin. Dass der Atlantik nich mehr kälter war, drücken wir in den Skat. Was wir nicht in den Skat drücken können (und wollen) ist die im Vergleich mit Puerto de la Cruz vorherrschende Freizügigkeit. Hier macht sich keiner ne Platte und alle genießen nur den Strand die Bars und die passende Musik dazu… ja die Musik… wenn es nur eine Bar gäbe, die einen Song spielt wäre das super. Tun sie leider nicht. Was anfänglich gar nicht so auffiel wurde – je später der Tag war – mehr zu einem kleinen Wettstreit, wer die Lauteste Musik spielt. Jedenfalls lagen wir zwischen zwei Bars und hatten wunderbare Stereo Beschallung bis so ein paar Einheimische Jugendkröten kamen und mit ihrer Bluetooth Box beiden Bars mit einheimischer Salsa-Irgendwas-Musik die Leviten lasen und wir großzügigerweise die Wahl zwischen 3 Songs hatten die wir hören wollen, wenn wir es geschafft hätten uns auf eines zu konzentrieren, um es genießen. Naja dieses Problem kam auch erst recht spät auf und wir waren sowieso schon in Gedanken auf dem Heimweg, da der Hunger kam und wir vor dem großen Marsch ggf. Kurz nochmal die Augen schließen wollten. Zurück in Puerto nutzten wir dann den Tipp von Cristian dem „Neger“ und gingen in ein Einheimisches Restaurant welches preiswert und lecker sein sollte… sollte… wenn man davon absieht dass die Gläser dreckig, die Pommes matschig, der Salat de Tenerife gewöhnlich und das Rindersteak genauso geschmeckt hat wie das Schweinefilet, ja dann war es lecker. Und wenn ich schreibe Rind und Schwein haben identisch geschmeckt, dann meine ich das nicht im Hinblick auf den faden Gewürzlevel. Nein, Rind schmeckt da wie Schwein, weshalb sie dort vermutlich „Schwrind“ schlachten und servieren… enttäuscht ziehen wir von dannen, packen unsere Klamotten für den Marsch auf den
und ich bin damit beschäftigt, meine Nervosität zu verbergen ![]()
Erkenntnis des Tages: es sind noch lange nicht alle Lebensarten auf diesem Planeten entdeckt!