Nothing to add. Maybe später noch Bilder. Aber nur wenn ich den Rückweg überlebe. Weitere 15km zurück…. Holy Fuck!

Teil 1 Quer… kacke, nochmal nehm ick nich auf xD
Blick vom Cable Mountain auf Angels Landing und Observation Point

More to Come… maybe… ja okay… is ja dann doch noch bissi was passiert 🙂

Der Tag beginnt in der Tat wieder early… nicht ganz so early aber 6 Uhr im Urlaub is schon sportlich. Wir hatten ja das Thema das unser eigentliches Ziel der Observation Point aufgrund von Geröll Gedingse unerreichbar ist. Also haben Stefan und El Henno der spanische Wiesel einen Hike auf der genau ggü. liegenden Seite gefunden. Das Gute dort soll man nicht nur den Observation Point sehen, man kann auch sehen wo ich gestern verkackt habe 🤷🏻‍♂️ nun ja 15km One way (!) also in Summe 30km. Das kann man ja mal machen, wenn man so bekloppt ist wie wir.

6 Uhr morgens, wir düsen in Richtung EastSide vom Park. Bis wir da ankommen vergehen schon geschmeidige 30 min. Wer denkt dass es morgen schon schön warm ist, täuscht sich. Es ist Nippelwetter fühlt sich an wie 15 Grad oder sowas. Es war kalt und wir sehen zu das wir uns in Bewegung setzen.

Noch lachen Sie alle… außer Stefan der hat sein Internet verloren und sucht dahinten 😄

Es geht auf der anderen Seite vom Zion Tal quasi die Berge hoch. Es ist eine schöne Tour und die Wolken halten uns die Sonne bis circa 11 Uhr vom Leib. Wie gut das war, werden wir später noch lernen. Meter um Meter schieben wir uns im tatsächlich weichem Strandsand artigen Boden voran. War schon etwas nervig und Kräfte zehrend. Das ich noch Muskelkater von gestern habe beginne ich zu spüren. Der Bein Strecktest liefert bedenkliche Schmerzen in Oberschenkel und leichte im Gegenstück, meinem Hinterteil. Egal wir gehen weiter durch eine doch leicht veränderte Gegend als wir sie im Tal direkt kennengelernt haben.

Bester Frühstückstisch 😊

Nebenbei trete ich dann auch fast noch auf eine Pituophis catenifer… Gopher Snake… meine größte in Wildniss lebende Schlange die ich bisher gesehen hab. Dachte erst des ist ein Stock, aber nee der Stock hatte eine Zunge 😳

Klein aber mit großer ekelwirkung

Irgendwann gegen kurz vor 11 Uhr kommt dann Klara und sagt uns den Kampf an. zu dem Zeitpunkt sind wir noch das schlimmste Stück vom Ziel entfernt. Wieso schlimm? Weil Wind geschützt, kaum Bäume oder Schatten und Vollgas von oben. Zu dem Zeitpunkt hat Hendriks Rücken ebenfalls kein Bock mehr und nach morgendlichen zwei Ibus meldet er sich wieder.

Weites Land mit ganz viel Nicht-Schatten!

Der letzte Abschnitt ich muss es gestehen, gibt mir den Rest. Nicht konditionell, aber wettertechnisch machen mich die Hitze (32 Grad) und der fehlende Wind fertig. Jedes kleine Schattenfleckchen durchquere ich und meckere wie ein Rohrspatz auf den Berg, respektive das Plateu des Berges.

Fick dich Berg!

Irgendwann nach einer Bazillion Kilometer durch doch dichtes Gebüsch und Zeug, Mist und Krams sind wir dann am Aussichtspunkt angekommen und ja… der Weg hat sich schon gelohnt. Der Blick auf des Engels Landeplätzchen und auch dem Observation Point ist breathtaking as fuck – Sorry fürs F Wort, aber wenns so is kann man das mal sagen…

Richtig wilder Blick 🥰
Frag mich nicht wo er da sitzt… ich will’s nicht wissen…

Die halbe Stunde Pause da oben war bitter nötig. Wir sammeln Energie in Form von Ruhe, Flüssigkeit und Feststoffen , um für den Rückweg gewappnet zu sein. Leider verschlechtert sich Teikos Rücken immer mehr sodass ein Plan B her muss.

Plan B: Mission rettet El Henno das Wiesel hat begonnen. Der Plan is einfach zwei gehen zum Auto und einer geht mit dem Wiesel ne Abkürzung zu einem Parkplatz im Reservat, der wesentlich näher dran ist. Da dann warten auf die Auto-Guys, mitnehmen lassen und nach Hause fahren. Wir schicken die Turteltauben zum Auto und ich bleib beim Wiesel. Nach kürzester Zeit sehen wir Stefan und Greta nicht mehr und Hendrik und ich schlagen uns allein auf dem Plateu durch. Der Feind Rücken wird schnell zum sekundär Feind. Staatsfeind Nummer 1 schaut lächelnd auf uns herab. Es ist 12 Uhr, der Schatten eines jeden ist kleiner als die eigene Fußlänge. Es brennt 35 Grad – der Tod kommt von oben. El Henno und ich müssen uns nicht so beeilen, wir haben fast 8km weniger zu laufen als die Turtelflitzer. Wir lassen uns daher auch Zeit, nutzen viel Schatten und pausieren. Nicht weil wir kaputt sind – ja okay es schmerzt schon alles – hauptsächlich aber weil ich runterkühlen will. Hier oben einen Sonnenstich zu bekommen, anfangen zu kotzen und Schwindelanfälle zu bekommenden mehr als uncool. Wir achten sehr darauf und schaffen es am Ende auch. Wie die Turtels das gemacht haben in diesem Affentempo ist mir ein unmenschliches Rätsel. Ein Applaus haben sie dafür allemal verdient – 👏. Ich mein Auch Ramona war übern Limit weil insbesondere die letzten 5 km durch weichen Sandstrand ihr den Rest gegeben haben. Wie auch immer wir haben’s geschafft und wir wurden dann von beiden Abgeholt. Erschöpft, mit Rücken, verbrannt, verdreckt, verschwitzt, verschlafen… vielleicht haben wir die letzten 60 Minuten unter einem Baum gedöst während die Turtels uns retten wollte …

Das Leben kann hart sein…

Ende gut alles gut. Und was gibt’s nach so einer Dreckigen Odyssee? 😊 Burger bei Oscar’s

War dringend nötig!

Am Ende des Tages stehen 32 km auf der Uhr von Stefan und Ramona. 21 km bei mir und dem Wiesel. Bei dem Wetterchen – Hammertrip 🥵

Apropo Kilometers am Tag… wollt ihr mal nen Querschnitt der ersten Urlaubswoche sehen?

Uff…

150.000 Schritte und 112km… Es ist immer wieder erstaunlich wozu der Körper im Stande ist.

Morgen ist Ruhetag – da sind wir uns alle einig. Geschlafen wird bis 7 dann geht’s los hoch in Richtung Yellowstone. Dazwischen legen wir aber noch zwei Stops ein. Wo? Wissen wir noch nicht. Hotels sind noch nicht gebucht. Mal sehen wo uns die Laune stranden lässt 🤗

Erkenntnis des Tages: Klara stinkt besonders auf 90 Grad direkt übern Kopp…

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