- Reisetagebuch 1. Tag
Also ich weiß nicht was ihr macht, aber ich sitze gerade auf meiner Terrasse mit Blick auf den Tsavo West Nationalpark, lass mir bei nem Cola-Bier die restliche Sonne auf den Bauch scheinen, während so circa 50Meter von mir eine Pavian-Familie zu mir rüber schaut und was ab haben will. Die anderen und damit meine ich den Commander Rinki und Maat 1+2 sind gerade mit einem Ranger im Busch unterwegs… zu Fuß… bei der Hitze… hab dankend abgelehnt! Hinter uns liegen 24 lange, sitzende, schmerzende und wache Stunden – aber dazu gern von vorn… Der Zug um 11:45 aus Berlin
- Reisetagebuch 2. Tag
Hakuna Matata, my friend! Nachdem wir gestern noch einen fabelhaften Sonnenuntergang in erster Reihe anschauen konnten und durften, sind wir nach guter deutscher Küche … und einem Schlummercocktail ins Bett gesackt. Der Tag war anstrengend und es hat keine 10 Minuten gedauert und ich war im Land der Träume. Apropo Traum: wieso muss ich erst 7500km reisen um meine absolute Traummatratze zu finden? Nicht zu fest und nicht zu weich – göttlich. Ich schlaf ein und wache nach 7h zum Wecker wieder auf. Ich glaube das gabs im ganzen letzten Jahr nicht mehr. Auch wenn Basti die Geparden vom Rock
- Reisetagebuch 3. Tag
Jambo ihr Daheimbleiber! Sitze gerade auf meiner Terrasse in der Ol Tukai Lodge. Vor mir weites Land und eine Soundkulisse wie im Dschungel. Es ist 19 Uhr und dunkler als in nem Zebra Popo – ich seh nix und hoffe nur der Elektrozaum hält das Viechzeug draußen, welches mich als Aperitif schnabulieren will. Hier drin in der Lodge hat sich zur Familie Pavian auch noch eine freche Bande von Grünen Kapuziner Äffchen gesellt. Die einen kommen immer näher und lenken ab und die anderen springen dich an, wenn du mal nicht aufpasst. Hatte noch nicht das Vergnügen, aber versucht es
- Reisetagebuch 4. Tag
Kilaguni Serena Lodge – 18:58 Uhr – draußen singen die Grillen schon ihr Schlaflied und ich sitze auf der Terrasse mit Blick in den Tsavo West Nationalpark und mit Blick auf die Wasser stelle keine 50 Meter vor mir wo Familie Dumbo mit den drei Kids gerade Zähne putzt, sich ein letztes Schlückchen Wasser genehmigt, um sich für die Nacht fertig zu machen. Der Sandmann war immerhin schon da und die Kleinen müssen ins Bett… sonst kommt der Leopard und muss sie blutig zerfleischen – sorry, ich schweife ab Der Tag beginnt früh. Kurz nach sechs… viertel sieben, oder dreiviertel
- Reisetagebuch 5. Tag
Nicht mal 24 Stunden! Würde jeder Tag eine besondere Überschrift haben, dann wäre dass die Überschrift für heute… aber wie immer von vorn! Der gestrige Abend bot Rinka und unseren Safari – Mitreisenden noch ein besonderes Schauspiel. Die Mitreisenden seien hier auch nochmal ausdrücklich genannt mit lieben Grüßen an Anja, Mike und die kleine Mullemaus . So gegen halb Elf – ich hab schon die Schäfchen gezählt – verirrte sich Papa Dumbo vor unsere Balkons. Basti, Rinka, Anja & Mike waren direkt über uns und konnten den Bullen, dessen Schulterhöhe in den zweiten Stock reichte, mal direkt hallo sagen. Wunderschönes
- Reisetagebuch 6. Tag
Bamburi Beach Vorabend: [Achtung!! Für folgenden Passagen sollte man fließend Ironisch mit sarkastischen Akzent sprechen] 20:30 Uhr – sitzen am Abendbrot-Tisch und schnacken über den Tag; die Welt ist den Umständen entsprechend in Ordnung 20:50 – DJ Crappy bietet eine Challenge an: er hat alle Lieder! Jemand der was wünscht bekommt nen Lolli, wenn er den Titel nicht im Repertoire hat… oder so ähnlich. Spontan fallen Stefan, Basti und mir Titel ein, die er nicht auf YouTube stalken kann. Wir beschließen ihm diese Peinlichkeit zu ersparen. Immerhin finden sich schon die ersten Rentner vor der „Bühne“ ein und nehmen Platz.
- Reisetagebuch 7. Tag
Der erste volle Tag Sonnenbaden Voll geil! Wir gammeln genießen die Ruhe nach dem Angriff auf die Sinne von (vor)gestern. Auch sind wir – gefühlt – heute richtig in Sansibar angekommen. Hab das Hotel nochmal erkundet – in Ruhe, da für mich die letzte Nacht direkt um 20 Uhr im Bett endete. Aber alles gut, jeder von uns ist wohl auf und nach dem heutigen ersten Haut-Stress-Test-Tag sind einige Stellen bei Basti und Stefan auch schon gut rot. Beide sind aktuell beim Wasserball und spielen sich die Seele aus dem Leib… sah zumindest so aus #Auskenner. Ich sitze gerade auf
- Reisetagebuch 8. Tag
Schlafen.Essen.Schwimmen.Sonnen.Essen.Schlafen.Schwimmen.Essen.Schlafen… …4 fast Krebse im Rhythmus Da gibts nichts hinzuzufügen
- Reisetagebuch 9. Tag
Die letzten beiden Nächte hat es ordentlich geschüttet, aber Petrus ist gnädig mit uns – gestern gegen 10 und heute schon um 7 schiebt er die Wolken ganz oder ansatzweise beiseite und lässt Klara auf uns runterbrennen. Das hat sie bisher auch ordentlich getan. Jeder von uns hat Stellen mit leichtem Sonnenbrand. Basti auf dem Rücken, Stefan ebenfalls hinten und auf dem Bauch, Commander Rinki gefühlt überall (sie wollte es auch wirklich wissen ;)) und ich leide ein bissl auf den Schultern und am Rücken. Wir sind vorsichtiger geworden, seit gestern schon. Die Mittagssonne ist schon richtig krass. Wenn Klara
- Reisetagebuch 10. Tag
Der gestrige Abend war wieder angenehm. Man benötigte keine Schere mehr, um sich durch die Luft zu schneiden. Eine konstante Briese aus SO erledigte das für uns, während wir im italienischen à la carte Restaurant unsere vier Gänge schnabulierten. Im Grund ganz lecker, aber irgendwie war ich am normalen Buffet immer satter. Lag vielleicht an den 3 Happen Pomodori zur Vorspeise oder die gefühlt Mikroskopische Lasagne – die lecker war – aber unterm Strich nur die Füllung meines hinteren Backenzahnes war. Naja wir waren ernährt und am Folgetag sollte es sowieso früh raus gehen, denn Sansibar Stadt und vorallem Stone
- Reisetagebuch 11. Tag
Der gestrige Abend ist flott erzählt. Viel war nicht mehr los. Wir sind also von unserer Tour zurück und das erste was ich nur tun kann : einschlafen. Seit Tagen schlummer ich da und wann ich will. Gestern ging das nicht, wir sind ja nur gelaufen und das auch noch soweit, dass ich mein Fitnessziel erreicht hab für diesen Tag Apropo Fitnessziel… ich wollte ja laufen hier, jeden Tag am Strand… mehr als „ich wollte“ ists leider nicht geworden. Der Strand ist nur bei Ebbe „belaufbar“ da man sich sonst vor Muscheln oder spitzen Steinen in acht nehmen muss. Schnittwunde
- Reisetagebuch 12. Tag
Sorry für den verspäteten Beitrag, aber die Verzögerung ist „aus Gründen“ Der Tag beginnt früh. Halb sechs klingelt der Wecker, weil Klara um 6.11 sich zeigen will. Sonnenaufgang überm Indischen Ozean – wenn man schon hier ist, dann muss man das mitmachen. Erst recht wenn man ein Pärchen dabei hat, bei dem eine Hälfte sich nach der Kamera verzehrt Also stiefeln wir runter und Mister Foto-Mann 3000 ist voll in seinem Element. Rinka und Basti mit Sonne, ohne Sonne, zwischendurch die Sonne, Pose links, dann rechts, eine von unten, keine von oben, weil fliegen kann er nicht. Ein schöner Spaß
- Reisetagebuch 14. Tag
Die letzten beiden Tage verliefen nahezu identisch. Wir sind komatös im Tiefurlaub. In Swaheli würde man das ganze in zwei Worten beschreiben können „Kula & Kulala“ – Essen & Schlafen. Wir wachen wie ein Uhrwerk um kurz nach 7 auf, sind gegen 8 beim Essen und pennen kurz vor 9 auf der Liege, gegen 10 Poolbar und erstes Zisch vom Poolwasser auf der heißen Haut, dann Kulala bis halb eins. Es folgt der schwerste Gang des Tages – der Weg zum Mittagstisch. Ich bin noch von der ersten Poolrunde kaputt, obwohl man nur 1-2 Cocktails schlürft. Ich schleppe mich also
- Reisetagebuch 16. Tag
Letzte wirkliche Nacht im Paradies. Ich habe mir den Eintrag für gestern gespart – war zu kurz „Kula Kulala“… Mehr passiert hier auch nicht. Es wird monoton und ich flüchte mich in meine Musik oder mein neues Hörbuch – Dan Brown Diabolus. Ist ein spannendes Buch kommt aber irgendwie nicht an die Bücher um Dr. Langdon ran. Ich lasse mich treiben… eigentlich nur von Essen zu essen, mehr mach ich nicht, will ich nicht und gib es hier auch nicht. Es ist der Urlaub wie er kommen sollte – Gammelurlaub. Das find ich ganz gut, aber inzwischen langweilt mich die
- Reisetagebuch 18. Tag
Irgendwie hab ich die Tage durcheinander gebracht mach ja nüscht! Haben heute nochmal den letzten Tag genossen und als ob Klara das weiß, schmollt sie am Vormittag und schickt drohende Gewitterwolken. Kommt aber nix runter und gegen früher Nachmittag und dann nochmal kurz vor Sonnenuntergang powert sie nochmal aus allen Löchern Haben nochmal die Chance für eine Fotosession genutzt und Basti und ich sind nochmal nach Süden am Strand entlang. Haben in den ganzen Massai Business Strand Tempeln sogar Aldi, Kaufland und IKEA gefunden… hatten hier aber nicht ganz den europäischen Standard und Flair – ging eher in Richtung Lehm
- Reisetagebuch 19. Tag
Hatte gestern Abend kein Glück… 1) bekamen wir nur noch einen Tisch im Freien direkt an der Bühne und 2) wurde 10 Minuten nachdem wir gesessen haben die Michael Jackson auf Speed Version als Abendprogramm angekündigt. Ich hoffte so sehr, dass mir diese High-Speed-Ohrvergewaltigung doch noch erspart bliebe. Aber nee, doch nicht am letzten Abend. Kennt ihr diese Strobos aus Club oder Festival – diese permanent Blitzer. Genau so Hochfrequent haben die „amazing Daaaancers“ ihre Beine im Takt „geschüttelt“ – richtig kaputt. Der Oberknaller… die Deutschen klatschen im Takt mit, weil die Show soooo toll ist. Im TAKT! Sah aus
- ReiseResümeeeeeeee
Hab den Tag gestern damit verbracht hier wieder anzukommen. Der Sansibar Futter und Schlaf Zyklus steckt mir immernoch im Leib, aber ich hab ja noch ein paar Tage, um wieder auf ein Nicht-Gammel Rhythmus zu kommen. Das Training geht kommenden Dienstag eh weiter. Spätestens da merkt mein Körper wieder wo der Hase läuft Was fand ich denn am Urlaub eigentlich am Besten, oder was sind die Eindrücke und Highlights für mich gewesen? Das würde ich gern abschließend noch teilen, bevor ich das Kapitel Urlaub 2017 schließe und mich Final an das Video setze. Die Fotos heute sind … ehm ja…