• [USA 1. Tag]
    Wir sind gerädert! Eine 17h Reise von Berlin nach San Francisco schlaucht gewaltig. Die Sitze im Flieger – erwartungsgemäß eng. Dazu hat die Crew sich entschlossen, den Flieger auf das Minimum runter zu kühlen. Kennt ihr diese abgepackten Koteletts im Supermarkt? So haben wir uns gefühlt für 11h in der Luft – schön konserviert für 1 Tag längere Haltbarkeit. Think positiv – für meine Person ein Mehrwert Nach 11h luftiger Qualen dann aber der ersehnte Touchdown und gut gelaunte Officers am Exit. “So what brings you here to the USA?” – “ holidays brings me here!” – “Aha!” Ich habe
  • [USA 2. Tag]
    Aua! Die Tour durch die Staaten scheint eine Tour the Pain zu werden. Am Ende des Tages wird der Schrittzähler von Stefan irgendwas um die 65.000+ anzeigen, meine Füße, mein Rücken und zuletzt mein Knie unterschreiben das. Aber spulen wir auf Anfang… Der Tag begann… “6 inch, Chicken Roasted Italien Style with cheddar cheese!” – ein sub geht immer voller Tatendrang und Entdeckerlust starken wir uns. In unserer Euphorie zeigt uns Frisco direkt morgens seine schräge Seite. Eine Verwirrte stellt sich in den Eingang und fixiert und drei. Keine Ahnung was sie will, aber sie markiert erstmal – spit! –
  • [USA 3. Tag]
    “6 inch, Chicken rosted italien style with cheddar cheese!” – Ein Sub geht immer! Auch am Morgen und irgendwie hat sich das hier zum Running Gag entwickelt. Die beiden Verkäufer Duzen uns sicher bald und zeigen uns Ihre Fotos von deren Familie&Kindern so vertraut sind wir inzwischen. Die Tour gestern steckt uns noch in den Knochen, was uns aber nicht rasten lässt. Allerdings gehen wir heute getrennte Wege. Chris erfüllt sich einen Traum im Sillicon Valley bei Cisco Systems, Juniper Networks und Google. Über berufliche Wege und Connections ist er an eine Server-Führung – ich glaub so hat er’s genannt
  • [USA 4. Tag]
    Gäääh…wie jeden Tag wache ich pünktlich um 5 Uhr auf, lausche den nächtlichen Sirenen der San Francisco Fire Departments, welche durch das liebliche Baumsägen von Chris noch perfekt abgerundet werden. Es ist der letzte Tag in Frisco und ich beginne meinen Text zu tippen, um die Eindrücke vom Tag zuvor festzuhalten. Immer wieder schweifen meine Gedanken ab… Auto holen, mein Knie… Yosemite – oh Gott, die Lotterie! Haben wir die Tickets? Dürfen wir hoch zum Half Dome? Ich checke meine Mails und finde eine Sorry-Mail. Mist! Clever wie wir waren hat sich jeder von uns einzeln als “Leader” einer Gruppe
  • [USA 5. Tag]
    Die Sonne war bisher unerbittlich und inzwischen sehe ich aus wie Rudolph the Red-Nose Reindeer. Nur mit dem Unterschied dass sich seine Nase nicht pellt – heute Yosemite: SunCream nicht vergessen! Am Ende wird sich das als geringstes Problem herausstellen, aber der Reihe nach… “6 inch, Chicken…” – nee, Überraschung! Das Hotel bietet ein Original Amerikanisches Frühstück – Waffeln, Pancakes mit Ahornsirup, Müsli, Eier… es ist 6.30 Uhr morgens. Runter bekomme ich davon leider noch nix. 2 Waffeln, das höchste der Gefühle. Egal, rein in den Schlund und ab auf die Piste. Der Weg im Yosemite Valley ist großartig. Stilecht
  • [USA 6. Tag]
    Seit Tagen wache ich erst um 8 Uhr auf. Die Jungs pennen noch und ich fange an, meine Erinnerungen an die Höllentour festzuhalten. Jede kleine Bewegung erinnert mich an gestern. Der Tag heute soll entspannt werden, da wir im Grunde nur durchs Land cruisen. Zurück bis an den Pazifik nach Monterey und dann geht’s nach Süden, so nah an Los Angeles ran, wie möglich. Ein Hotel gibt’s noch nicht, wir warten, wohin und wie weit der Wind uns heute trägt. 9 Uhr die Jungs pennen immernoch, aber die ersten Lebenszeichen gab es schon. Wir lassens langsam angehen, obwohl Superman 1
  • [USA 7. Tag]
    Ich verliere das Gefühl für die Zeit. Habe keine Idee welcher Wochentag ist und muss nachfragen. Nicht nur mir geht es so, wir sind alle von Kopf bis Fuß im Urlaubsmodus. Der Tag heute und morgen wir fahrintensiv, aber darauf waren wir ja eingestellt. Das Hotel bietet Breakfest an – in der Lobby… auf einem 6×6 Meter Raum befinden sich Check In Tresen, 3 Holztische mit jeweils 4 Folterstühlen, dazu ein Sidebord auf dem Müsli-Ständer stehen, eine Waffel-Maschine und der entsprechende Teigspender dazu. Der Portier ist immernoch der mürrische Mexicaner von gestern Abend. An seiner Verabschiedung “Hm.” merken wir dass
  • [USA 8. Tag]
    Barstow – klein, Wüste, heiß. Schon morgens um 8 Uhr. Noch angenehm, aber die Klima-Wahrheit hat sich schonmal angekündigt. Wir bekommen ein Frühstück auf amerikanisch und richtig serviert, wie in einem Restaurant – nice! Schöner Start in den Tag: “One Stack of Pancakes for me!” Endlich mal Pancakes futtern mit Ahornsirup. Absolut süßes Zeug, aber lecker und genau das was ich brauche. Um den Zuckerschock vorzubeugen, esse ich noch ein herzhaftes Würstchen und Speckstreifen. Typisches Breakfest gibt’s auch für die Jungs – Eier & so eine Art Kartoffelrösties – das ganze inklusive und somit das beste Frühstück bis dato. Im
  • [USA 9. Tag]
    4.30 Uhr – der Wecker klingelt, die Frisur sitzt…nicht. Junge, wieso tu ich mir das im Urlaub an? Weil ich so schnell nie wieder die Chance bekommen werde, den Sonnenaufgang im Grand Canyon zu filmen, sage ich mir und stehe auf. Hose an, zwei Tropfen Wasser ins Gesicht, die Bürste durch den Mund gezogen und ab dafür. Die Nacht ist noch nicht vorbei. Sterne funkeln immernoch, aber die Dämmerung hat schon Anlauf genommen. Wir sind ein My später dran, wir sein wollten und ich befürchte fast, dass wir den ersten Sonnenstrahl verpassen. Um genau zu sein, hab ich die Hoffnung
  • [USA 10. Tag]
    Genau so chillig wie der Tag gestern ausklang, beginnt der heutige. Wir sitzen direkt 4 Meilen vor unserem Ziel im Hotel und müssen erst gegen 11.30 da sein, wir nutzen die Zeit effektiv und machen nichts. Stefan döst auf dem Bett, Chris schaut in seine Arbeitsmails – ja, so isser eben Worlds Most wanted Employee #1 – und ich sitze auf der Terrasse und schaue über das trockene Land gen Ferne. Dazu mein Spannerfernglas und M&M’s – Mint natürlich! Was uns erwartet wissen wir nicht so richtig. Den Foren im Internetz zufolge gibt es dort wohl eine kleine “Fleischflut”, also
  • [USA 11. Tag]
    “6 inch, Chicken rosted, Italien Style with cheddar cheese!” Da ist sie wieder die morgendliche Gewohnheit. Wenn ein Frühstück mit 2 Eiern und Bacon 11$ kostet im Hotel, dann ist ein Sub auf jedenfall die bessere Alternative. Schnell also was hinter die Kiemen geschoben, dann das Auto gefüttert – mit gut 15 Liter auf 100km braucht es öfter mal was zu trinken – und dann ab zum Bryce Canyon. Der letzte Canyon auf unserer Tour. Wir haben Bergfest, die Hälfte des Urlaubs ist rum und irgendwie sind uns die letzten Tage anzumerken. Rein in die Kartoffeln und wieder raus, nervt
  • [USA 12. Tag]
    Vivaaaa Las Vegaaaaaas! Geile Stadt! Ich hab Spaß und heute ist Vegas Tag! Auf dem Plan steht shoppen, Hotels glotzen und zocken – ja nun kommt, einmal muss sein. Wir sind in Vegas und ich geh hier nicht weg ohne einmal dem Banditen den Arm abgedreht zu haben. Das ist mein Ziel und das sollte möglichst Stilecht sein und nicht Last Minute am Flughafen. Jup, im Flughafen ist auch ein Casino Wir starten den Tag entspannt, circa 9.30 Uhr geht’s mit nem Uber-Taxi zum Premium Outlet Las Vegas North. 280 Läden wollen von uns abgecheckt werden. Aber erstmal “6 inch,
  • [USA 13. Tag]
    6.20 Uhr der Wecker klingelt – spannender Tag heute! 3 Airports schauen wir uns an: Las Vegas / Nevada -> Housten / Texas -> Orlando / Florida. Das klingt nach ganz viel Spaß… ganz bestimmt… na sichi doch… woohoo, ab die Post… ich muss gestehen der Papi der Vernunft hat heute gedrängelt. Ich habe gelesen, dass man in Las Vegas Minimum 3h vor Abflug vor Ort sein soll. Boarding war 10.50; großzügig gerechnet sollten wir also so gegen 8 Uhr da sein. Selbst beim Check out vom Hotel habe ich mit dem Schlimmsten gerechnet – Leute bis zum Horizont, da
  • [USA 14. Tag]
    Der Wecker klingelt nicht! Wir schlafen aus – schließlich haben wir Urlaub und da darf das ruhig mal sein. Wir entscheiden uns heute Orlando zu erkunden und im Laufe des Tages die Frage nach DEM Park, welchen wir dann morgen besuchen werden, zu entscheiden. Disney, Universal Studios oder SeaWorld – das wird die Frage des Tages sein. Aber zunächst Orlando, die Stadt kennenlernen, was sehen, erleben. 12.30 Uhr waren die drei Herren dann mal fertig und es ging runter in die Lobby, Kaffee bei Starbucks und raus in Leben, oder gegen die Wand. Es regnet nicht, aber das Wetter ist…
  • [USA 15. Tag]
    Tag der Kontroversen, oder man könnte auch sagen heute ist unser Welt-Support-Tag für Unterdrückung und Ausnutzung. SeaWorld Orlando steht an mit All You Can Eat Option Futtern bis zum umfallen. Wir sind gespaltener Meinung. Ist es Richtig diesen Park zu unterstützen? Die Diskussion will ich hier auch gar nicht eröffnen. Wir retten uns mit dem Gedanken, dass SeaWorld neben den ganzen negativ Berichten, auch eine Menge Geld für Tierorganisationen spendet und in einem undefinierten Maße und Umfang etwas für den Schutz und die Erforschung bestimmter Tierarten macht. Auf der anderen Seite ist Orlando ein Sammelsurium an Vergnügungsparks und sonst nichts.
  • [USA 16. Tag]
    Der Tag beginnt mit einem Schreck. Das Auto für die kommende Fahrt ist laut Unterlagen schon seit gestern gebucht. Große Augen, dann ein Schulterzucken – Swipe it, was kost’ die Welt! Die Dame von Alamo konnte uns netterweise noch einen SUV besorgen, da unserer von gestern schon weg war. Ein Hyundai Grand irgendwas isses geworden, 15.000 Meilen runter, aber von innen schon leicht angesifft. Stefan hat Sacrotan dabei alles kein Thema. Der Vergleich mit der U.S.S. Germany hinkt etwas, aber von ihr sind wir wenigstens verwöhnt worden. Ein Tritt aufs Gas und das Raumschiff Schnitt und rammte sich den Weg
  • [USA 17. Tag]
    Tag 17… wir sind lazy – faul und lassen es ruhig angehen. Vorgenommene Zeitpläne halten wir schon lange nicht mehr ein. Wir lassen uns treiben, genießen die Sonne, die Hitze und den Urlaub. Heute steht ja auch nicht so viel an – Everglades, Wildlife, Mangroven, Natur mal wieder. Es gibt unzählige Anbieter für Airboat-fahrten von Miami bis auf die andere Seite von Florida. Der Highway 41 geht direkt durch das Naturschutzgebiet – Florida kann sich hier noch ne Scheibe von Nevada & Co. abschneiden, denn sie haben es verpasst, eine ordentliche Parkgebühr zu kassieren, aber vielleicht ist dass ja in
  • [USA 18. Tag]
    7.00 Uhr der Wecker klingelt… Lass mich! 7.10 Ring Ring erneut – ich will nicht! Ich will in einem richtigen Bett liegen, wo man nicht versinkt, wo nach 5 minuten nicht das Kreuz weh tut. Ich will ausschlafen. Ich bin nörgelig! Der Urlaub seit Orlando schlaucht, das drückende Dauerwetter aus Sauna und heißer Fönluft, trübt die Stimmung und Laune hier irgendwas entdecken zu wollen. Das ist schade, denn Florida hat sicherlich auch seine schönen Fleckchen mit den Wow-Effekten. Vielleicht sind wir aber einfach nur vom Westen verwöhnt worden und hatten 2 Wochen zu viel zu sehen bekommen. Möglich ist alles…
  • [USA 19. Tag]
    Hi! Wir sind’s wieder die drei Musketiere im Urwaldklima. Heute steht kaum was an. Im Grunde nur die U.S.S. Kröte zurückbringen und dann die 3,4 km am Strand zurück in Richtung Hotel wackeln. Wir schlafen aus und sitzen irgendwann so gegen 11uhr im Auto. Erstmal Frühstücken und wer denkt, ein Sub geht immer… der irrt! Skandalös bewegen wir uns zu Denny’s, das Frühstück hier sah so lecker aus! Eier, Speck und diese Kartoffelrösties mit gewürfelter Zwiebel – ein Träumchen. Die 6-inch oder ein Footlong mag keiner von uns so richtig sehen wollen. Wir schnabulieren gemütlich das Frühstück mit O-Saft auf,
  • [USA 20. Tag]
    Chilling. Ich mach nix! Tag am Strand bis nix mehr geht. Es ist angenehm, ich grübel was ich morgen machen soll – 20.35 Uhr geht der Flug. Wird ein langer Tag. Ich habe überlegt was ich schreibe, gemacht haben wir nichts. Sonne, Strand, Sonnenbrand, schöner Tag! Den Abend lassen wir ausklingen mit Steak und Cocktails – in Summe lassen wir nochmal 350$ in Miami – teures Pflaster, aber wir hatten Spaß! Nicht nur einen Abend lang, aber das Fazit des Urlaubs hebe ich mir für morgen auf. 8h Flug – da ist Zeit zum schreiben! Erkenntnis des Tages: Je später
  • [USA 21. Tag]
    Da ist er der letzte Tag. Da sitzen wir, offiziell eingecheckt und von Kopf bis Fuß durchleuchtet. Geografisch immernoch USA, aber bereits Transit-Niemandsland. Flieger geht erst in 3 Stunden und die verbringen wir hier mit Flugzeug gucken. Der Tag an sich ein nasser Reinfall. Es regnet – der erste Tag mit Dauerregen, seit dem wir hier sind. Gut abgepasst würde ich sagen. Fazit vom Urlaub: die ersten zwei Wochen unbeschreiblich, die letzte Woche Florida… naja, falsche Zeit. Vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt mit besserer Vorbereitung. Die ersten zwei Wochen hätten theoretisch gereicht. Die gesammelten Eindrücke reichen locker für Monate! Nunja,